{"id":4870,"date":"2017-12-31T20:55:17","date_gmt":"2017-12-31T19:55:17","guid":{"rendered":"https:\/\/bubis-berta.de\/?p=4870"},"modified":"2019-12-01T20:26:22","modified_gmt":"2019-12-01T19:26:22","slug":"22-tag-23-08-2015-reykjahlid-myvatn-dettifoss-kopasker-raufarhoepn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bubis-berta.de\/?p=4870","title":{"rendered":"22. Tag Sonntag 23.08.2015 Reykjahli\u00f0 M\u00fdvatn Dettifoss Kopasker Raufarh\u00f6pn"},"content":{"rendered":"<p>07:00 Uhr. Sonne pur. Kaffee, Fr\u00fchst\u00fcck, Moped satteln.<\/p>\n<p>Das mit dem Moped satteln um 08:00 Uhr \u00fcbern wir noch. Sind dann erst gegen 09:30 Uhr losgekommen. Zuerst will der Dettifoss West abgefoltert werden. Entspannt zockeln wir auf der 1 (Nor\u00f0urlandsvegur) durch die Lavafelder und biegen dann nach 25 km links auf die 862 (Dettifossvegur). Noch 20 weiteren km auf sch\u00f6ner Asphaltdecke geht es rechts ab zum Dettifoss. Von weitem sah ich das Elend. Busse und Fahrzeuge zum Abwinken. Naja. Ich schluckte die Kr\u00f6te und tigerte mit Sven zum Wasserfall. So schlimm war es dann doch nicht. Die Masse verlief sich auf dem Gel\u00e4nde. Wir machten unsere Fotos, wanderten stromaufw\u00e4rts zum Selfoss. Auch hier machten wir einige wundersch\u00f6ne Aufnahmen. Zwischendurch sprach ich davon, weiter in den Norden zu fahren. Sven hatte nichts dagegen. Er wollte lieber die Seerunde beenden. So trennten wir uns und ich nahm die F862 unter die R\u00e4der. \u00dcber gute Schotterpiste, teilweise aber auch mit tiefen Schlagl\u00f6chern und groben Steinen, ging es gen Norden. Pl\u00f6tzlich ein Abzweig. Nach 20 km biegt die 888 (Vesturdalsvegur) rechts ab. Ich hatte mal was gelesen, es fiel mir aber nicht ein. Neugierig bog ich ab und erreichte nach 3 km ein Tal. Hier lie\u00df ich Berta stehen und tingelte den Wanderweg entlang. Genau. Hier durchbrach der J\u00f6kuls\u00e1 \u00c1 Fj\u00f6llum eine Lavaformation. Sehr interessant. Ich machte ein paar Fotos, dann ging es weiter.<br \/>\nNach 33 km erreichte ich bei \u00c1sbyrgi die 85 (Nordausturvegur), bog rechts ab und tankte an bekannter Stelle. Dann ging es weiter auf der 85 Richtung K\u00f3pasker. Mein Ziel lag noch weitere 54 km n\u00f6rdlicher. Der Leuchtturm Hraunhafnartangi. Bei N\u00fapur fuhr ich auf einmal an einem schwarzen Sandstrand entlang. Anhalten, drauflaufen, Foto.<br \/>\nHinter K\u00f3pasker wandelte sich mal wieder der Untergrund. Schotter, aber fast keine Schlagl\u00f6cher. Man konnte entspannt mit 100 Sachen auf der Piste entlangfegen. Super Gaudi. Nach knapp 30 km erreichte ich die Nordk\u00fcste bei Sigurdarstadir. Die D\u00fcnung und der Wind dr\u00fcckte leichten Salznebel aufs Land. Ich atmete tief ein, hielt an und machte das Moped aus. Seeluft vom Feinsten. 5 Minuten g\u00f6nnte ich mir, dann ging es die letzten 20 km an der Nordk\u00fcste entlang. Endlich kam die Einfahrt zum Leuchtturm. B\u00f6ser Untergrund. Ich fuhr noch 2 km, dann lie\u00df ich den Bock zur\u00fcck. War zu gef\u00e4hrlich. Den letzten Kilometer schaffte ich zu Fu\u00df. Was f\u00fcr ein Schock. M\u00fcll, Reste von Tauen und Netzen, Holz, Schiffsteile. Alles lag versteut oberhalb der Brandungszone. Klar, hier r\u00e4umt keiner weg. Wenn man \u00fcberlegt, wieviel von dem Dreck noch im Meer lauert? Es macht einen w\u00fctend und traurig zugleich. Zeitgleich mit einer Einheimischen erreichte ich die Nordspitze Islands. Sie zeigte mir im Vorbeigehen noch einen sogenannten Schaftstrail, auf dem die Wollschweine den groben Steinen aus dem Weg gingen. Da l\u00e4sst es sich jedenfalls besser gehen. Ich gehe die letzten Meter bis \u00fcber den Steinwall ans Wasser und blicke den Wellen zu, die sich an den Felsen brechen. Meine Gedanken wandern \u00fcber das Wasser. W\u00e4re Fiep jetzt da. Uhr checken. Lindenstrasse vorbei, Besuch weg. Ich rufe einfach an. Knutsch. Dann noch ein Selfi mit dem Leuchtturm und ab zur Berta, die einsam im Steinfeld steht. Eine Stimme hinter mir. Unbemerkt ist ein weiterer Spazierg\u00e4nger angekommen. Er ist aus Lettland und hatte in 3 Wochen Island von S\u00fcd nach Nord zu Fu\u00df durchquert. Respekt. Ich mache mit seiner Kamera ein Foto und verabschiede mich.<br \/>\nDurch Raufarh\u00f6fn ging der Weg zur\u00fcck gen S\u00fcden. Das Navi zeigt mir 186 km an. Das wird sp\u00e4t. Ich informiere Sven und starte durch. \u00dcber eine neu Asphaltpiste st\u00fcrme ich mit 120 Sachen \u00fcber das n\u00f6rdliche Hochland, bis ich unterhalb von K\u00f3pasker wieder meinen Hinweg erreiche. \u00c1sbyrgi, Dettifoss sind die n\u00e4chsten Stationen auf dem R\u00fcckweg. Leider kam auf der F862 Nebel auf. Ich konnte nur noch mit 30 km\/h vorankommen. Hinter dem Dettifoss wurde es besser. Kurze Zeit sp\u00e4ter ging der Nebel ganz weg. So konnte ich einen farbigen Sonnenuntergang genie\u00dfen. P\u00fcnklich um 22:00 Uhr kam ich am Zelt an. Schnell noch Daten sichern, zwischendurch essen, duschen und ab. Morgen brechen wir hier unsere Zelte ab, um \u00fcber die F28 (Sprengisandur) Landmannerlaugar zu erreichen. Es wird wohl wieder ein Zwischenhalt im Hochland geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>07:00 Uhr. Sonne pur. Kaffee, Fr\u00fchst\u00fcck, Moped satteln. Das mit dem Moped satteln um 08:00 Uhr \u00fcbern wir noch. Sind dann erst gegen 09:30 Uhr losgekommen. Zuerst will der Dettifoss West abgefoltert werden. Entspannt zockeln wir auf der 1 (Nor\u00f0urlandsvegur) durch die Lavafelder und biegen dann nach 25 km links auf die 862 (Dettifossvegur). 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