{"id":4874,"date":"2017-12-31T20:56:25","date_gmt":"2017-12-31T19:56:25","guid":{"rendered":"https:\/\/bubis-berta.de\/?p=4874"},"modified":"2019-12-01T20:27:29","modified_gmt":"2019-12-01T19:27:29","slug":"24-tag-25-08-2015-laugafell-sprengisandur-ringstrasse-landmannalaugar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bubis-berta.de\/?p=4874","title":{"rendered":"24. Tag Dienstag 25.08.2015 Laugafell Sprengisandur Ringstrasse Landmannalaugar"},"content":{"rendered":"<p>08:00 Uhr. Ich packe zusammen. Sven hatte in der Unterkunft gen\u00e4chtigt. Ihn plagten wieder Kopfschmerzen. Wir beschlie\u00dfen nach kurzer Diskussion den R\u00fcckweg \u00fcber die F26, dann die 1 westw\u00e4rts. Von uns hatte erst mal keiner Lust, eine noch schlimmere Stecke als die Gestrige zu befahren. Ein paar Deutsche im Lager hatten uns von dem Zustand erz\u00e4hlt. Es sind zwar nur 8 km, aber die \u00fcbers\u00e4ht mit spitzen, gro\u00dfen Steinen. Ein Platten riskieren wir nicht.<\/p>\n<p>16:00 Uhr. Zum dritten Mal kommen wir zum Tanken in Varmahlid an. Diesmal gehen wir in den Shop, und kaufen ein paar Essensdinge. Viel brauchen wir nicht mehr. Sven hatte eine Frustpizza ausgetan, als wir den Souvenir-Shop des Godafoss mit Kaffeedurst betraten. Wir verschlangen die Teigplatten, \u00fcbrigens sehr lecker, breiteten die Karte aus, um einen m\u00f6glichen \u00dcbernachtungsplatz zu finden. Bis Selfoss sollten wir es wohl schaffen. Unser Tagestempo hatten wir nach unten korrigiert. Einer der Deutschen im Laugafell hatte uns vor zu hoher Tempo\u00fcberschreitung gewarnt. Die beschlagnahmen hier sogar die Fahrzeuge. Mehr als 100 ist heute nicht drin.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich Hondaalarm. . Eine ganze Belegschaft aus dem Land der aufgehenden Sonne enterte den Laden. Ein paar sa\u00dfen drau\u00dfen auf den B\u00f6cken und machten Selfis. Wir tranken schnell aus, zogen die Schuhe an und flohen aus der Bude.<\/p>\n<p>21:30 Uhr. Ankunft in Selfoss. Wir tanken, trinken Kaffee (umsonst) und w\u00e4rmen uns auf. Auf dem Weg sind wir durch mehrere Temperaturextreme gefahren. Erst 10 \u00b0C mit Nieselregen, dann \u00fcber eine Hochebene mit Nebel um 4\u00b0, Bucht von Reykjavik 17\u00b0, jetzt wieder nur 9\u00b0. War nicht prickelnd.<\/p>\n<p>04:30 am 26.08. lag ich auch im Zelt. Nach einem Gewalttritt, ich schlug an der Tanke in Selfoss vor, durchzufahren, trafen wir an der Furt in Landmannalaugar ein. Wir waren hinter Selfoss noch 16 km weitergefahren, bis wir links auf die 30 einbogen. Nach weiteren 20 km ging rechts die 32 ab, die in die F26 (Sprengisandur) \u00fcberging. Dann nahmen wir die F208 nach S\u00fcden. W\u00e4hrend der ganzen Zeit fuhren wir in dem Schimmer von wabernden Polarlichtern. Mich \u00fcberkam ein Kribbeln. Anhalten und and\u00e4chtig in den Himmel starren. Ich war hin und weg. Und nun das mit der Furt. Svens Gesicht sprach B\u00e4nde. Uups. Laut meiner Info durch den Parkranger gab es hier keine. Sven war sauer. Er hatte so ein Bauchgef\u00fchl\u2026. Mitgehangen mit gefangen. Die Furt bei Nacht war mit den Mopeds nicht zu machen. Wir lie\u00dfen sie zur\u00fcck, nahmen die notwendigsten Sachen und Zelt mit und suchten uns auf dem weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4nde einen Platz. Zuf\u00e4llig lief uns ein Deutscher \u00fcber den Weg. Er gab uns entscheidende Hinweise zur Stellplatzwahl. Z\u00fcgig wurde das Zelt aufgestellt, Sven verschwand gru\u00dflos im Schlafsack. Ich blieb drau\u00dfen, bewunderte die schw\u00e4cher Lichtspiele der Aurora und ging dann endlich ins Zelt. Im Osten wurde es schon wieder hell. Ich hatte Polarlichter gesehen. N\u00e4chste Nacht soll es wieder klar werden. H\u00e4nge mich wohl zum Mitternachtsbaden in den hei\u00dfen Pool<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>08:00 Uhr. Ich packe zusammen. Sven hatte in der Unterkunft gen\u00e4chtigt. Ihn plagten wieder Kopfschmerzen. 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